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Die Friedensautoren mit Texten

9. Februar 2009 1 09 /02 /Februar /2009 18:51

 Die ganze Erde war zerstört.

Der fünfte Weltkrieg war vorbei.

Verhallt war auch der letzte Schrei

nach Frieden – er blieb ungehört.

Man hatte keineswegs verzichtet

auf Bomben und auf and're Waffen.

So war das Schlimme leicht zu schaffen:

die Menschheit hatte sich vernichtet.

Die Städte waren abgebrannt.

– ein Trümmerfeld nach einem Knall.

Die Leichen lagen überall.

Es gab kein Haus mehr, das noch stand.

Die Welt roch schrecklich nach Chemie.

Doch in dem Chaos, das entsetzlich,

da landete ein Raumschiff plötzlich

aus einer fernen Galaxie.

Dem großen Flugobjekt entstiegen

vier Wesen, grün mit gelben Streifen.

Sie ließen ihre Blicke schweifen.

Sie waren fassungslos und schwiegen.

„Entspricht Zerstörung hier den Normen?“

sprach schließlich einer von den vieren.

„Und zweitens frag’ ich: existieren

hier int'lligente Lebensformen?“

Ein and'rer sagte da: „Du weißt:

Es riecht nach Kriegen und nach Mord.

Zerstört ist weit und breit der Ort.

Wer's tat, war ohne jeden Geist.“


Ich schlage diesen Text als Friedenstext des Monats vor.

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Published by Slov ant Gali
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