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Die Friedensautoren mit Texten

16. Januar 2009 5 16 /01 /Januar /2009 13:42

Einst zog ich von dannen/ und kehrte spät heim

Nach dem Krieg,/der dort herrschte

Schien nichts mehr wie früher/ nichts war mehr so rein.

Die Trümmer des Kampfes/ waren Zeugen von Leid

Und tarnen sich noch in/ ihrem nächtlichen Kleid.

Dunkelheit herrscht zwischen/ seichten Mauern aus Stein

Still war es vor Schreien/ von weit dringen sie ein.

Schwer ist die Luft in/ den Tiefen der Hügel

Das Tal außer Sicht/ und speist jene Zügel.

Dies Chaos zu ordnen/ alt Dunkel zu bergen

doch zeigen die Träume/ Möglichkeiten sterben.

Und Kreuz stattdessen/ mit Unglück will bleiben

Aus Ekel bestehend/ den Zustand bekleidend.

Einst zog ich aus um/ das Leben zu lernen

Fand fern dort auch Licht/ nicht Sonne vor Sternen.

Dennoch hielt Nacht Einzug/ beschattete mich weit

Und einst kehrte ich her/ fand Kampfes blutig Leib.

Zäh fließender Strom/ ist eins mit der Erde

Beinhaltet Opfer/ und spiegelt stets Scherbe.

Lässt mich Welt betreten/ mich trauern und nennen

Vergessend erinnern/ erblindend erkennen.

 

Heim kam ich damals

Und sollte es nicht

Doch nirgends ist’s sicher

Fern des Lichts bleiben

In der Blässe der Nacht

Im engsten Bergschacht

Verharren und wohnen

Denn sinnlos haftet Heimat

Treu bemächtigt zu thronen.

Ich schlage diesen Text vor als Friedenstext des Monats.

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Published by Slov ant Gali eingestellt
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