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Die Friedensautoren mit Texten

17. Juni 2009 3 17 /06 /Juni /2009 08:11
 Der Baum der Freiheit, rief der französische Revolutionär Bertrand Barère de Vieuzac im Prozess gegen König Ludwig XVI. aus, wächst nur, wenn er mit dem Blut der Tyrannen gegossen wird.

Und nun frage ich mich: Warum lassen sich die Menschen die Unterdrückung durch Tyrannen stets so leicht gefallen? Warum lassen sie den Baum der Freiheit stets so leicht verdorren? Warum gießen sie ihn niemals rechtzeitig mit dem Blut der Tyrannen, sondern warten damit, wenn überhaupt, so lange, bis das Blut Tausender und Abertausender Unschuldiger die Erde getränkt hat?

Und noch etwas: Warum achten die Mächte des Himmels, die doch angeblich allmächtig, allwissend, barmherzig und voller Liebe zu den Menschen sind, so wenig auf den Baum der Freiheit? Warum tun sie nichts, um die Menschheit von der Barbarei der Tyrannen zu erlösen?

Nun denn.

Meine Mutter hatte drei Geschwister, die ich nie kennen gelernt habe. Ihre zwei Brüder blieben auf den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkriegs. Und über ihre jüngere Schwester Elisabeth hat sie mir nur so viel erzählt, dass diese kurz vor Kriegsende in ihrer Heimatstadt Kapfenberg starb. Aber woran oder wodurch, hat sie mir nie verraten. Überraschende Aufklärung erhielt ich erst, als nach dem Ableben meiner Mutter ihr Nachlass geordnet wurde. In diesem fanden sich nämlich Aufzeichnungen meiner Tante Elisabeth. Und sogleich wurden die Gespenster der Vergangenheit, die meine Mutter so lange verborgen gehalten hatte, aus ihrem Versteck aufgescheucht.

(Der Text ist zu lang zur direkten Wiedergabe. Er kann durch Anklicken hier abgerufen werden.)

Ich schlage diesen Text vor als Friedenstext des Monats.

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Published by Slov ant Gali eingestellt
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