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Die Friedensautoren mit Texten

3. November 2009 2 03 /11 /November /2009 15:55
 

Gewalten walten

Eine Mutter alleine und stille weint,
für sie niemals mehr die Sonne scheint,
sie hält einen Brief in ihrer Hand,
sieht auf ein Foto auf der nahen Wand,
sie kann es einfach nicht verstehen,
und mögen auch viele Tage noch vergehen,
warum ihr Sohn niemals kommt zurück,
warum hatte er nur kein Glück?

Sie sieht das Foto, sieht sein Gesicht,
doch lebend sieht sie ihn nicht!
Im Brief steht es genau nachzulesen,
wie mutig er im Kampfe gewesen,
wie er für sein Vaterland sein Leben verlor,
der Mutter dabei das Herz erfor!

Die Tränen rinnen siedend heiß,
den die einsame Mutter weiß,
für immer ist ihr Sohn nun gegangen,
sie kann niemals wieder zu ihm gelangen.
Seine Braut wartet nun auch vergebens,
sie war die wahre Liebe seines Lebens,
sie wollten zusammen ein Leben leben,
doch niemand mag das wieder geben,
was der Krieg hat für immer genommen,
es ist alles ganz anders gekommen.

Die Mutter weiß mit ihren Schmerz,
erreicht sie nicht des Feindes Herz,
derjenige, der ermordete ihren Sohn,
ist ein Held und erzählt auch davon.
Vernunft, Menschlichkeit, Liebe, Vertrauen,
kann man nicht mehr auf euch bauen?
Warum nennt man jemand einen Held,
der tötet und dem dies vielleicht gefällt?
Warum sollen wir die Menschen achten,
die andere um Leben und Zukunft brachten?
Warum sollen wir die Menschen verstehen,
die freiwillig zum kriegerischen Kampfe gehen?

Die Menschen erringen den größten Sieg,
sprechen sie offen und deutlich gegen den Krieg!
Der Mutter wird dies alles nichts mehr bringen,
und es wird auch nicht gleich und sofort gelingen,
doch wenn sich die Menschen einig verbünden,
und den Frieden in dieser Welt verkünden,
dann ist auch das Paradies nicht mehr fern,
und ein jeder sage es laut und auch gern,
ihr Kriegstreiber, ihr Politiker und Soldaten,
ihr sollt nicht länger auf einen Krieg zuwarten,
es soll nie mehr Schlachten und Kriege geben,
zu wertvoll ist des Einzelnen sein Leben!
Ihr Veteranen, Hetzer und blinde Meute,
sucht nicht weiter nach eurer blutigen Beute!
Seid nicht stolz auf Zwist und Mord,
geht aus unseren Leben für immer fort.
Es interessiert nicht wer die Schuld getragen,
es interessiert auch nicht wo die Fehler lagen,
es interessiert nicht Euer verpfuschtes Leben,
ihr sollt einfach einmal Ruhe geben.

Die Mutter verlor ihren geliebten Sohn,
wie viele andere Mütter vor ihr schon,
wie viele andere Mütter nach ihr noch,
und ist es auch so, so sage ich doch:
Die Zukunft können wir gestalten,
lassen wir nicht die Gewalten walten!!

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Published by Slov ant Gali eingestellt
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Kommentare

Tatjana Grumm 01/29/2010 09:49


Das ist für eine Mutter echt das schlimmste, ihr Kind zu verlieren. Meiner besten Freundin ist das leider auch passiert.


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