Wettbewerbstexte als Demonstration gegen deutsche Kriegsbeteiligung
Der Mensch
das Wasser und das Feuer
Was bilden sich die Menschen ein,
sie wollen die Beherrscher dieses Planeten sein.
Du Mensch, wenn du noch so viele deinesgleichen produzierst,
wir haben Macht und sind uns sicher, dass du den Kampf verlierst.
Stimm uns nicht böse, wir zeigen oft genug die guten Seiten,
die dich und alle Lebewesen ein Leben lang begleiten.
Tausende Jahre versuchen wir euch zu verstehen,
wir hoffen immer noch es wird einmal geschehen,
dass ihr euch könnt zum Besseren bekennen,
nur selten konnten wir ein paar von euch erkennen.
Ihr habt so manchen klugen Kopf hervorgebracht,
doch gab es immer wieder viele, die ihn ausgelacht.
Allah, Buddha, Jesus und noch einige dazu,
sie wollten euch bekehren, doch ihr gabt niemals Ruh.
Ihr streitet heute noch, wer die wahren Worte sprach,
geblendet ohne zu verstehen lest ihr in alten Schriften nach.
Ihr dreht die Worte so, wie es euch gerade passt,
verblendet bricht hervor auf anders denkende der Hass.
Und all zu oft gebt ihr den Blendern die Gelegenheit,
euch zu belügen, blind seid ihr auch noch zum Kampf bereit.
Ob Caesar, Napoleon, Hitler oder jetzt Osama bin Laden,
in Scharen vertrauten sie, ohne zu denken und zu fragen.
Zu spät merken sie, dass sie von Blendern nur betrogen werden,
dann ist es vorbei, wenn sie daniederliegend sterben.
Das Weltall wollt ihr auch beherrschen, träumt von großen Taten,
gebt lieber denen die der Hunger plagt, die täglich auf euch warten.
Wir wundern uns, wäre es nicht ernst so würden wir jetzt lachen,
in hundert Jahren werdet ihr erst ein kleines Stückchen schaffen.
Doch glauben wir, dass ihr euch vorher selbst zerstört,
da ihr noch nie und auch nicht jetzt auf unsre Worte hört.
Ihr werdet euch vernichten und mit euch alles Leben,
schaut euch nur um, wie viele danach streben.
Das könnt ihr sicher, jeder glaubt das er viel mehr noch kann,
in jedem von euch lebt meistens nur der Größenwahn.
Ihr seid verletzlich klein und trotzdem große Ungeheuer,
wir aber herrschen über alles, wir, das Wasser und das Feuer
.
Helmut Maier Moir© Juni 2002
Text 2
Der Flächenbrand
Der Flächenbrand wird immer kälter,
die Erde die wird immer älter.
Das Wasser drängt die Glut zurück,
schön langsam, aber Stück für Stück.
Die Glut vermischt sich mit dem Nass,
und da und dort wächst Baum und Gras.
Die Sonne nur ein Stück entfernt,
die Pflanzen auf der Erde wärmt.
Schon lernt das erste Tier das Gehen
und bald danach die Affen Stehen.
Sie verlieren Schwanz und Fell,
entwickeln sich gefährlich schnell.
Auf Grund der Eiszeit, lasst euch sagen,
muss jetzt der Affe Kleider tragen.
Er bricht mit alten Traditionen,
und möchte im eignem Haus jetzt wohnen.
Der Affenmensch hat sich gewandelt,
nur mehr aus Macht und Gier er handelt.
Die Natur das Schlechte konzentriert,
auf den Menschen, der langsam wird.
Da hat sie sich den größten Feind geschaffen,
viel schlechter noch als Menschenaffen.
Der Mensch will über die Natur die Macht,
und hat sie selbst kaputt gemacht.
Zum Glück ist´s noch nicht ganz so weit,
wir haben aber nur mehr wenig Zeit,
zu stoppen diesen Wahnsinn pur
und zu verstehen die Natur.
Des Menschen unbegrenzte Möglichkeiten,
darüber ließe sich doch streiten.
Leider sehe ich ein schlechtes Ende,
auf dem Planeten nichts als Flächenbrände.
Helmut Maier Moir© Jänner 2006
Text 3
Am Christbaum glänzen Reichtum, Gier und Macht.
Dahinter hat sich Krieg, Not und Elend breitgemacht.
Darum schäme ich mich jedes Jahr ihn anzusehen.
Solange Kinder immer noch um Brot und Wasser flehen.
Helmut Maier Moir© Am 4. Adventsonntag 18.12.2005
Text 4
Offene Grenzen
Ein schönes Stück Wiese, ein Wald und ein Fluss,
eine Brücke darüber, ich gehe zu Fuß,
genieße den Duft und höre den Kuckuck schreien,
im kühlen Wald drüben, wird er zu Hause sein.
Ein Blick von der Brücke ins klare Wasser hinunter,
da sehe ich eine Forelle ganz emsig und munter,
sie schwimmt Flussaufwärts und wieder zurück,
und denkt, der hat kein Netz, was hab ich für Glück.
Kein Mensch und kein Wachturm, der mich hier stört,
gemütlich und fröhlich habe ich den Fluss überquert.
Ein paar Schritte noch, schon ist das andere Ufer erreicht,
dass war einmal anders, es war nicht so leicht.
Ich kann mich noch erinnern, nicht lang ist es her,
ein Soldat stand hier, mit Hund und Gewehr,
um die Grenze schützen, ich konnte es nicht verstehen,
niemand durfte über die Brücke gehen.
Nicht weit, da sehe ich ein Haus mit einem hübschen Garten,
ein Ehepaar steht davor, so als würde es auf mich warten,
er reicht mir ein Gläschen Wein, ich sage: sehr schön ist es hier,
vorbei die Zeit der Grenze, kommt doch auch einmal rüber zu mir.
Helmut Maier Moir© März 2004
Text 4
Krieg und Menschen
Aphorismus zum Thema
ERST ALS ALLE MENSCHEN
BLIND UND TAUB WAREN,
LIEBTEN SIE SICH
Helmut Maier Moir© 17. 12. 2005
Text 5
Alle Texte von mir erdacht und geschrieben, ich hoffe einen kleinen Beitrag damit geleistet zu haben
und wünsche viel Erfolg,
mit freundlichen Grüßen