Wettbewerbstexte als Demonstration gegen deutsche Kriegsbeteiligung
Wenn schwarze Geschosse
die durch Angst hellgelben Seelen zerrütten
und silbern-feiste Synergiebosse
sich mit rotem Wein beschütten.
Dann könnten wir alle
vom Frieden bedroht werden.
Rot ist der Knopf,
mit ihren rosa Fingern darauf.
Grau ist der Kopf,
üppig grün der Verkauf.
Die Gefahr, die ist nicht da?
Doch es bricht Furcht davor herein.
Man fürchtet sich vor schwarzen Bärten
und stürzt sich in bunt gemalte Sachen,
die das helle Herz verhärten
und es zum weißen Klotze machen.
Es ist zu schön,
um wahr zu sein:
Frieden ist existent,
wenn man von ihm spricht.
Es ist zu wahr,
um schön zu sein:
Man möchte permanent
und der Dinge liebe Sicht.
Maler aller Welt:
Malt, wie ihr könnt.
Malt nicht, wie ihr wollt.
Erst eine ehrliche Arbeit,
die sich zum Wirklichen verhält
und das Gewollte überrollt,
zeigt eine fremde Wahrheit
in einer trauten Welt.
Erst dann haben wir einen Frieden
zum verletzen.
Erst dann hat sich das Licht entschieden,
unsere Tränen in Farbe zu versetzen.
Ich schlage diesen Text vor als Friedenstext des Monats.