Wettbewerbstexte als Demonstration gegen deutsche Kriegsbeteiligung
Einst zog ich von dannen/ und kehrte spät heim
Nach dem Krieg,/der dort herrschte
Schien nichts mehr wie früher/ nichts war mehr so rein.
Die Trümmer des Kampfes/ waren Zeugen von Leid
Und tarnen sich noch in/ ihrem nächtlichen Kleid.
Dunkelheit herrscht zwischen/ seichten Mauern aus Stein
Still war es vor Schreien/ von weit dringen sie ein.
Schwer ist die Luft in/ den Tiefen der Hügel
Das Tal außer Sicht/ und speist jene Zügel.
Dies Chaos zu ordnen/ alt Dunkel zu bergen
doch zeigen die Träume/ Möglichkeiten sterben.
Und Kreuz stattdessen/ mit Unglück will bleiben
Aus Ekel bestehend/ den Zustand bekleidend.
Einst zog ich aus um/ das Leben zu lernen
Fand fern dort auch Licht/ nicht Sonne vor Sternen.
Dennoch hielt Nacht Einzug/ beschattete mich weit
Und einst kehrte ich her/ fand Kampfes blutig Leib.
Zäh fließender Strom/ ist eins mit der Erde
Beinhaltet Opfer/ und spiegelt stets Scherbe.
Lässt mich Welt betreten/ mich trauern und nennen
Vergessend erinnern/ erblindend erkennen.
Heim kam ich damals
Und sollte es nicht
Doch nirgends ist’s sicher
Fern des Lichts bleiben
In der Blässe der Nacht
Im engsten Bergschacht
Verharren und wohnen
Denn sinnlos haftet Heimat
Treu bemächtigt zu thronen.
Ich schlage diesen Text vor als Friedenstext des Monats.