Wettbewerbstexte als Demonstration gegen deutsche Kriegsbeteiligung
Man schreibt das Jahr 2007,
wo ist er nur, der Völkerfrieden?
Regiert, verhandelt und beschlossen -
Millionen Tropfen Blut vergossen.
Kanonen gestopft mit blutigem Verderben –
wie viele sollen denn noch sterben?
Es geht um Macht und Korruption,
was kostet denn ein Leben schon?
Atomwaffen und Nuklear,
zahlen wir halt eben „bar".
Die Währung hierfür ist nicht Geld,
wer früher stirbt, ist dann der Held.
Mütter, deren Tränen fließen,
aus Angst, dass sie den Sohn erschießen.
Kinder die die Väter lassen -
Soldatengräber gibt´s in Massen!
Die Menschenherde wird geführt,
weil Politik die Welt regiert.
„Um den Frieden stets bemüht",
so sagt man dort, wo Krieg aufblüht.
Manch’ Krieg wird extra angezettelt
weil man um Wahlstimmen sonst bettelt.
Der Schuss geht dann nach hinten los,
die Schmauchspur ist einfach zu groß.
Es geht um Öl, um Geld und Rassen,
der Politik-Chef sieht´s gelassen.
Muss er ja nur den Krieg verwalten
und nicht selbst den „Arsch hinhalten".
Weiße Tauben blutverschmiert,
weil auf der Welt der Hass regiert.
Sie werden in der Luft zerfetzt
von Terroristen tot gehetzt.
Die Taube war einst das Symbol
für Frieden und für unser Wohl.
Doch auch sie muss Federn lassen,
für Politik und Hass der Rassen.
Was kann man für den Frieden tun?
Demonstrieren oder ruh’n?
Egal was man auch immer tut,
ohne Frieden geht´s nicht gut.
Man will den Frieden in der Welt -
trotzdem die Macht und vieles Geld.
Man sollte sich nicht stets beschießen
und Frieden mit sich selbst erst schließen.
Denn Frieden fängt im Herzen an –
im Herzen von ein jedermann!