Wettbewerbstexte als Demonstration gegen deutsche Kriegsbeteiligung
kopfüber die fassaden schlag ich mein angstherz auf stoß’ ich mich wund am brüchigen planeten war’s das – drehten wir uns neulich um die sonne? geier und lämmer zugleich sind wir rudel schweigt die eigene stimme hört’ ich doch die fische aus den wassern...
Post lesenSie liegt auf einer Wiese, gebettet in einem satten Grün. Ihr Körper ist nackt; auf ihrem linken großen Zeh krabbelt eine muntere Ameise, eine bunte Spinne jagt quer über ihren Bauch. Lange Grashalme kitzeln ihre Haut, während die Sonne sanft ihre Brust...
Post lesenTEILEN DER GABE In der eigenen Hand wiegt das kleine Brot schwer gewonnen aus Gold Korn in Sonnenwärme gereift teilen in deine Hand die Freude gelegt ist Nahrung dir das kleine Brot wiegt leicht in der Hand wenn die Not ein Aufschrei im Bruder bestimmt...
Post lesenBlutgeld fließt Geäder weltweit wo Herzen erkalten wo Hände raffen Armut verwalten und Geld für Waffen – die Hoffnung schießt ins Kraut der Zeit Ich schlage diesen Text vor als Friedenstext des Monats.
Post lesenWenn wir keine Farben mehr zu hissen wüssten - und auch kein Löwe oder Bär über unseren Häuptern für eine Stärke stehen müssten, die es nicht gibt - wenn keinem Adler wir die Schwingen auseinanderstreichen müssten, wo uns im Innern Sehnsucht oder Freiheit...
Post lesenZuerst verschwanden die Fische in den Trawlern vor Mauretanien dann das Geld in den Netzen der Lobby Mittlerweile leert sich das Land Flüchtlinge statt Fische auf dem Weg ins schnelle Europa Wo leere Wasser verebben in Fluten globaler Gezeiten – Disharmonien...
Post lesenEin Leid liegt über der Welt meine Schwester aber du leidest mehr als ich und nun frage mich nicht warum Weil dein Gott ein zorniger Gott ist und unser nicht mehr zürnt manchmal jedenfalls? Deine Sonne ist meine Sonne Schwester sie schenkt das Leben,...
Post lesenDer Wind fegte welkes Laub über die Straße. In Berlin. Und dort, neben einem Gully, hockten drei Spatzen. Sehr hungrig. Denn nichts fand sich zu picken, rein gar nichts. Der älteste Spatz klagte: „Seht, zwar reiten die Menschen gummibeschlagene Pferdestärken,...
Post lesendie zeit verliert sich in rocktaschen was bleibt was halten wir von hinterlassnen träumen fest jetzt stürzen menschen sich schon wieder starr auf menschen und greifen kühl gesichter fingerhände nur weil sie anders singen wollen ohne gleichgesinnten wind...
Post lesenVerstümmelt, gepeinigt, vom Leben verstoßen. Mit Maden in den Haaren, in zerfetzten Kleidern. Augen die mich fesseln. Anklagend, wortlos. Kalt wie Winternacht, voll Traurigkeit. Sieh was mit uns geschehen! Warum hast du nicht geholfen? Unser Leben wurde...
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