Wettbewerbstexte als Demonstration gegen deutsche Kriegsbeteiligung
Kind, wer hat dir dein Lachen geraubt Wer hat deinen Frohsinn zerstört Du hast doch an Gott und die Welt geglaubt Nachts die Vögel noch singen gehört Wer stahl dir das Strahlen in deinem Blick Und das Leuchten aus deinem Gesicht Du warst stets so fröhlich,...
Post lesenda siehst du die Jugend eines Landes in die Schlacht ziehen, in den Tod auf dem Feld der Ehre, in die unvor- stellbare Brutalität des Krieges: so verführerisch ist der Rhythmus: so ins Blut gehend: dass es dir graut, mit dem Fuß im Takt mitzuwippen: zu...
Post lesenStille. Stille. Viel Grün in Luft und Luch. Der Dampfer bläst zur Gemütlichen Seenrundfahrt. Wieder still. Kein Ahornblatt Fällt ins Gras. Unvermittelt In der Klosterruine Singen sie gutgemeinte Friedenschoräle. Am Postamt das gütige Grinsen des Weihnachtsmanns...
Post lesenMenschen sehnen sich nach Frieden Menschen halten keinen Frieden Menschen brauchen Frieden Menschen brechen Frieden Menschen wünschen sich als erstes Frieden Menschen sind nicht gemacht für Frieden Menschen müssen um Frieden beten. Ich schlage diesen...
Post lesenDer Kinder in den Kriegen der Welt gedenkend Kind dein Lied des Lebens In Feuergarben zerklirrte es schreiend Rot springt die Stille mich an Ich schlage diesen Text vor als Friedenstext des Monats.
Post lesenDer Arzt, der heilt nicht mehr nur Kranke: Er schreibt die Rechnung, ohne Danke! Der Künstler kommt nicht mehr in Rage: Zu wenig ist auch seine Gage. Und welcher Pfarrer schuftet schon für einen knappen kargen Lohn. Die Fußballelf tut’s Leder treten,...
Post lesenDie Sirene auf dem Dachfirst des Braml-Bauern nervte. Sie scheuchte, im Ton auf- und niederschwellend, die Dorfbewohner aus ihren Federbetten. Frauen, Kinder und alte Männer – die männliche Jugend war an der Front – hasteten dem Dorfrand zu, wo französische...
Post lesenAuf der Mondwiese hatten sie sich versammelt - wie sie es alle zwölf Jahrhunderte tuen. In festlichem Gewande traten alle auf zum großen Empfang der Königin der Nacht. Es trat die Natur auf mit all ihren Gewalten und Elementen, die Bewohner aller Spären...
Post lesenÄngstigt sie uns nicht die Taubheit der Masse die das Recht des Stärkeren nicht als Unrecht erkennt? Lernen wir nicht aus der Geschichte die uns unser Scheitern im Kampf mit uns selbst vor Augen hält? Fehlt uns die Größe die Stärke der Schwäche zu erkennen?...
Post lesenam anfang war das gedicht auch die reime in einem einzigen atom dem ewigen frieden bedacht nicht mal ein mensch er war fremd und wenn... mit engelsgeduld was geschah in sechs oder sieben tage im gottesherzen dann viel zu spät am ende die worte blieben...
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