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Wettbewerbstexte als Demonstration gegen deutsche Kriegsbeteiligung

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Siegfried Modrach: Letzter Soldatengruß

Sei froh, dass du den Strohtod hingestorben bist,

und deine Hände nicht vom Blut des „Feindes kleben

und keine Kugel bis zu dir geflogen ist,

die vor der Zeit zerriss dein schönes Leben.

Sei froh, dass du Manöverheld geblieben bist,

ob auch die andren deinesgleichen dies noch schaffen,

bleibt allerdings wohl fraglich, weil zu fürchten ist,

es sprechen bald mal wieder deutsche Waffen.

Und wenn die Waffen sprechen, wie du wissen wirst,

dann fliegen nicht allein beim „bösen Feind“ die Fetzen,

drum danke Gott, wenn du ihm oben rapportierst,

dass er dich sterben ließ vor Kampfeinsätzen.

(Der Autor verfasste den Text als Reaktion auf einen gereimten

Nachruf für einen Bundeswehroberst in der Zeitschrift „Bundeswehr“,

dem es "leider noch nicht vergönnt war, den Heldentod auf

dem Feld der Ehre zu sterben"…)


 

Ich schlage diesen Text vor als Friedenstext des Monats.

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S
Liebe Frau Gressmann, bitte entschuldigen Sie den Fehler:<br /> Es fehlten die Anführungsstriche, sprich: Herr Modrach reagierte auf einen Nachruf, in dem stand, dass ... , was ihn genauso empörte wie Sie.<br /> Slov ant Gali
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U
Der Kommentar des Autors zu seinem Gedicht:"letzter Soldatengruß"<br /> empört mich sehr, denn auch er ist eindeutig gegen den Frieden gerichtet. Wie kann man zu einem angeblichen Friedensgedicht diesen Kommentar mit der außerordentlich zynischen Bemerkung:<br /> ....dem es leider nicht vergönnt war den Heldentod auf dem Feld der Ehre zu sterben.......in diesem Friedensblog veröffentlichen!<br /> Frieden ist für den Autor offensichtlich ein Lippenbekenntnis!<br /> Ursula Gressmann
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