Wettbewerbstexte als Demonstration gegen deutsche Kriegsbeteiligung
Tanz der Magier Wabernd, wallend wogt der Dunst der Zeit um gülden glänzendes Behältnis, nur aus Hall. Schallend, ohne Grenze, weit, unendlich in des Universums Gunst. Gefasst in irdne Schale nur für das momentane Jetzt der menschlichen Vergänglichkeit....
Post lesenIch bin der schlimmste Feind Ich habe mehr Macht als die Armeen der Welt vernichte mehr Güter als Bomben und Kanonen töte mehr Menschen als alle Kriege zusammen Ich schenke nichts nehme alles Ich lebe neben dem anderen her sehe nicht seine Leiden und...
Post lesenWer es in Kriegszeiten gewohnt ist dass Menschenleben ohne mit der Wimper zu zucken macht- und geldpolitischen Zielen untergeordnet werden dessen Wimper zuckt auch in Friedenszeiten nicht. Ich schlage diesen Text vor als "Friedenstext des Monats".
Post lesenSchwarz klebt die Erde uns untern den Nägeln, Wenn wir den Wurzeln nachgraben. Schwarzarbeit leistet mein Schädel: Geschichte, Gesiebt aus dem Zeitengerölle. Inschriften. Namen. Der Lebenden Orte Noch von den Toten gezeichnet. Schwarzes, geronnenes Blut,...
Post lesenWenn am letzten Tag im Dunkel der Nacht unheilvolle Kräfte schweigen und erstarren Wenn Einsamkeit die Seelen klagender Invaliden erschauern lässt Wenn Gestirne sich nicht mehr zeigen wollen Und Verlorenheit Besitz ergreift dann gibt es nur noch Sehnen...
Post lesenSein Dorf in Flammen es stinkt nach Tod nichts bewegt sich die letzten Schreie sind verstummt Blutgetränkt der schmale Weg unweit der Hütte seines Vaters die Landschaft schrecklich gezeichnet und dort liegt es von Kugeln durchlöchert es war erst zwölf...
Post lesenSeine Hoheit, der König - durchschritt den Gang, durch Säulen eilend auf dem Weg zum Hafen, zum Schiff, dort weilte sein Heer. Aus dem Garten rührte Vogelsang, des Königs Schritte wurden langsamer die Getreuen hielt inne, das Schwert im Griff, - der König...
Post lesenHeimat, Heimat, endlich wieder, ach wie müde sind des Körpers Glieder, verbraucht für Staat und Vaterland, gekostet hat es mich, fast den Verstand, gelohnt, hat man es mir schlecht, keinem Hund erging es so nach Recht, das Elend ist in mir Person, das...
Post lesenUnd wenn die Nacht schreit.... .....Nein! Die Nacht schreit nicht. Ich schreie in der Nacht, das Blut, die Nebel, die Adern. Das Blut aus den Schüssen, die Nebel aus den Gaskammern, die Adern, in die Gift gespritzt wurde, sind unser. Nein, die Nacht schreit...
Post lesenBlumenkind, so sprach der Wind, dein Haar vergilbt, die Blumen welk, sag’, träumst du heut’ noch von der Welt, die wir uns einst ersannen!? Von Love & Peace und Melodien, die Tränen aus dir sangen?, deiner Augen zarte Waffen, die den Krieg erzittern ließen!...
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