Wettbewerbstexte als Demonstration gegen deutsche Kriegsbeteiligung
Eine Wolke kann sehr dunkel sein,
man denkt: es kommt kein Licht herein!
Jene Wolke aber ist tiefrabenschwarztot,
sie ist sein Ergebnis, sein Boden blutrot,
das Leben erhielt Existenzverbot.
Die Männer, die Stiefel, haben es verbannt,
die düstren Wolken für seine Zwecke eingespannt.
Rastlos ist wuchtige Wut entbrannt,
die Sonne ist davor weg gerannt.
Doch auch die größte Raserei,
die größte Wut, das größte Geschrei,
kann nicht den Fakt verhindern,
die Zeit wird des Lichtes Angst bald lindern,
so dass die Dunkelheit vergeht,
und man dann irgendwann versteht:
dass aus Wolken reger Regen fällt
und jenes Wasser, die Tränen das Leben erhält,
Auf jedes Dunkel folgt auch Lichte,
die Sonne, die Liebe, macht den Hass zunichte
War es nicht immer so in der Geschichte?
Wart nur ab – es wird bald hell,
denn Dunkelheit ist des Lichtes Lebensquell!
Ich schlage diesen Text als Friedenstext des Monats vor.