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Das Friedensblog sammelt Friedenstexte interessierter, engagierter moderner Autoren.

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Die Friedensautoren mit Texten

5. Januar 2009 1 05 /01 /Januar /2009 16:53
> > >> Die Zeit ist still
> > >> und alles steht.
> > >> Das was ich will,
> > >> ist das was geht.
> > >>
> > >> Das was mal war,
> > >> ist nun verschwunden,
> > >> und was geschah,
> > >> wird nie gefunden.
> > >>
> > >> Der Baum ist weg, die Vögel tot,
> > >> Der Himmel schreit in seiner Not.
> > >> Man kann es drehen und auch wenden,
> > >> die schlichte Lüge kann nur blenden.
> > >>
> > >> Kein einziger ist jetzt noch hier,
> > >> kein einziger, nur ein Papier,
> > >> kein einziger, und darauf steht,
> > >> dass wohl die Welt bald untergeht.

Ich schlage diesen Text vor als Friedenstext des Monats.

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Published by Slov ant Gali eingestellt
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Kommentare

supergau 01/05/2009 17:02

Hallo,
ich hatte gerade einen Text über Tiere in meinem Blog verfasst und stoße anschließend rein "zufällig" auf dieses wunderschöne Gedicht.

Diese schönen und liebevollen, jedoch auch ehrlich kritischen Zeilen drücken alles aus, und ich werde ihn mir als "Friedenstext des Monats" sogar ausdrucken.

Sehr, sehr schön. Vor allem die Überschrift verlockte mich zusätzlich, da ich vor Jahren einmal Eichhörnchen großzog. Da waren zwei Nachbarn, der eine hatte einen Baum, der dem anderen zu groß war. Also musste der Baum weg, niemand jedoch beachete, dass er Heimat war für ein Nest mit fünf kleinen, noch nackten Eichhörnchen. Ich nahm sie auf, und es waren wunderschöne Monate, zu sehen, wie sich diese Tierchen entwickelten und wuchsen.

Leider fehlt vielen der Bezug zur Natur und den Tieren, von daher haben viele auch keinerlei Gewissen, wenn sie zerstören, quälen und ausrotten.

Danke für das schöne Gedicht. Ich hoffe, dass es vielen zu Herzen geht und ebenso viele zum Nachdenken anregt.

LG

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