Wettbewerbstexte als Demonstration gegen deutsche Kriegsbeteiligung
Alle sagen, wir brauchen Frieden,
trotzdem tun die Menschen sich bekriegen.
Frieden ist zwar nur ein kleines Wort,
es gab ihn hier und da und dort.
Doch Frieden währte überall nicht lang,
viele lebten in Angst und Bang’.
Wie soll Frieden funktionieren,
wenn Menschen selten was kapieren?
Scheinbar können sie’s nicht lassen,
sich zu töten, sich zu hassen.
Wo ist der Mensch, den ich einst kannte,
der gut und edel sich einst nannte?
Zu wahren Monstern sind wir gar mutiert,
uns fremdes Elend wenig interessiert.
Uns interessiert doch nur was heute ist,
die nach uns Kommenden dabei vergisst.
Der Mensch will hinaus und nach oben,
das Leben der anderen tut er nicht schonen.
Ausgeraubt hat er die Natur,
denkt doch an sich selber nur.
Der Mensch träumte oft vom großen Frieden,
tat dennoch in den Krieg dann ziehen.
Es sind Menschen wie du und ich,
trotzdem hassen, töten sie sich.
Warum, frag’ ich, tun Menschen das?
Warum haben sie am Töten Spaß?
Ich würde alles für Frieden und Gerechtigkeit geben,
denn nur so lässt es sich doch wirklich leben.
Doch liegt das Wohl nicht in der Natur des Menschen,
er wird nie aufhören, gegen sich selber zu kämpfen.
Und irgendwann, so glaube mir,
stehen wir vor den Ruinen hier.
Dann erst fangen wir zu fragen an:
Was war gewesen und was kommt dann?
Doch dann mein Kind, ist es zu spät,
wenn nichts mehr auf der Erde lebt.
Auf diesem einst so herrlichen Planeten
wird es bald kein Leben mehr geben.
Versagt haben wir und nichts getan,
der Zug ist viel zu lang schon abgefahren.
Ich schlage diesen Text vor als Friedenstext des Monats.