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Wettbewerbstexte als Demonstration gegen deutsche Kriegsbeteiligung

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Felix Lübeck: Trink deinen Kaffee, 20137

Hier liege ich nun. In einem Loch, zwei Meter lang, einen halben Meter breit. Wie ein Grab, nur nicht so tief. Nein, es ist nicht mein Grab. Nicht hier; nicht heute. Ich schaue nach vorne, über den öden Acker, und wache. Doch da vorne ist nichts. Von...

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Methusalem: Wenn Du willst, dass Dein Kind getötet wird

wenn du willst. dass dein kind getötet wird dann bringe ihm bei dass es da draußen einen feind gibt den es umbringen muss sobald es eine waffe halten kann denn der feind den dein kind töten soll wird früher oder später dein kind umbringen und sei es auch...

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Michaela Gehrke: Von der Rückeroberung meiner Heimat

Einst zog ich von dannen/ und kehrte spät heim Nach dem Krieg,/der dort herrschte Schien nichts mehr wie früher/ nichts war mehr so rein. Die Trümmer des Kampfes/ waren Zeugen von Leid Und tarnen sich noch in/ ihrem nächtlichen Kleid. Dunkelheit herrscht...

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Steve Kussin: Tage, die der Wind bringt

Neulich, es war einer dieser Tage, jaja, einer dieser Tage; verdammte Tage! Die Sonne brannte Schneisen in das Feld, aber nicht nur die Sonne war im Feld, im sich lichtenden Feld. Da waren auch Akuma und seine drei Söhne; seine Frau war zu Hause, doch...

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Hanna Fleiss: Beschmutzt

Zahlen, Zahlen, Ich lese Zahlen. Schon einmal las ich Zahlen: vor jüdischen Massengräbern In Weißrussland. Jede Ziffer Ein Mensch, ausgelöschtes Leben, Das Vermächtnis der Toten. Tod Israels Feinden, Schreits in die Welt. Die Dreijährige, Von Granaten...

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Leen Belle: Die Welt ohne Vögel

Im Morgengrau aufgewacht. > > Die Nacht in einem Traum verbracht. > > > > Geweckt von Sonnenstrahlen, helle in meinem Gesicht. > > Der Schein blickt durch die weißen Wolken, entlockt ein glänzendes Licht. > > > > Aufatmen von etwas Klarem, einer duftig,...

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Edith Kruse: GEWALT

Fast schlaflos Nacht für Nacht Ziellos wirre Gedanken Selbst am Tage holen sie mich ein Die Zweifel am Sinn noch da zu sein Wie ist die Welt doch zerrissen Krieg und Terror herrschen Mir allein sind die Hände gebunden Die Ohnmacht zählt meine Stunden...

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Brunhild Hauschild: Trotz alledem

„Noch steht der Hauptfeind im eignen Land“, „Völker wacht auf“ und „Krieg dem Kriege“, „ihr Arbeiter, reicht euch jetzt die Hand, gemeinsam gehen wir zum Siege“. In der Novemberrevolution siegte die Internationale. Für Karl und Rosa ein kurzer Lohn, im...

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Jenny Wölk: LEBENSFREUNDE

Hände können schubsen Hände können kratzen Hände können schlagen Lebensfreunde halten Beine können stehen Beine können gehen Beine können treten Lebensfreunde tragen Münder können pfeifen Münder können sprechen Münder können beißen Lebensfreunde küssen...

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Jasmin Benker: Frieden

Er stand da, die Waffe in der Hand, fest an seine Brust gedrückt. Die Angst zeichnete seine Züge, er war doch noch so klein. Die Waffe sie war schwer, zu schwer, um sie zu halten. Er zitterte, den Lauf auf einen Mann gerichtet. Ein Schuss, der Mann ging...

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