Seht ihr
den Vater; er hält seinen Sohn,
er fiel als Soldat, als Kriegeslohn.
Man gab ihm Waffen, obwohl er noch Kind,
er war schon verloren, von Anbeginn.
Seht ihr
die Mutter, gebeugt, ohne Trost,
sie wiegt ihr Kind auf ihrem Schoss.
Es wird verhungern - sie kann es nicht nähren,
sie hat keine Kraft mehr, um sich zu wehren.
Seht ihr
die Menschen, oft bettelarm,
haben kein Haus, das sie hält warm.
Schon bei der Geburt zur Armut verdammt,
leben sie auf der Strasse, niemandem bekannt.
Seht ihr
all diese furchtbare Gewalt,
auch vor Kindern macht sie nicht halt.
Sehen wir nicht, das menschliche Leid ?
schauen lieber weg, macht sich Gleichgültigkeit breit ?
Fühlt Ihr
den Schmerz und die Angst auf der Welt ?
Wie langsam aber sicher alles zerfällt ?
Wie Tränen und Blut die Erde benetzen,
wenn Menschen sich zu Tode hetzen ?
Wir müssen
stoppen den Größenwahn,
damit unsere Welt weiter bestehen kann.
Wir sind auf dieser Welt nur zu Gast,
lasst uns mittragen der anderen Last.
Ich schlage diesen Text vor als Friedenstext des Monats