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20. September 2008 6 20 /09 /September /2008 08:01
Was erklingt in Berges Rufen,
was verbirgt des Fluss´ blau Knistern,
es donnern meines Rosses Hufen
laut durch stilles Wälderwispern.

Zucker schwindet auf der Zunge,
wie Blättergrün im Auge rastet.
Höhenluft bläst auf die Lunge,
mein Pferd, den Pfad entlang es hastet.

Galopp, Galopp, gen Feld der Rosen
Trag mich, flott, mit starkem Rücken,
wo Rot sich Blüt´ im Mondhauch wogen,
will einzig eine für mich pflücken.

Sind einig im Moment perfectus,
fern am Horizont ein Blitz.
Ein warmer Atem bald umgibt uns,
mein Blut, es in den Adern schwitzt.

Dann folgt die Welle, fegt hinweg,
all die Rosen, Wälder, Tagbegleiter,
hinterlässt ein klaffend´ Leck,
laut erbrechend Mutters Eiter.

Und was bleibt ist tote Eb´ne,
und was bleibt, der Menschen Wahn,
was die Zeit ihr Leben webte,
ein Wesen, ach so klug sich nennend,
im Moment finalis dann,
ins Grab des Weltalls mit sich nahm.

Ich schlage diesen Text als Friedenstext des Monats vor.

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Published by Slov ant Gali eingestellt
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