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Wettbewerbstexte als Demonstration gegen deutsche Kriegsbeteiligung

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Top-Posts

  • Jörg Endres: Hessischer Kulturpreis für den Dialog der Religionen

    04 Juni 2009

    Ein Preis für den Dialog der Religionen ein Araber ein Jude und ein Christ erhalten einen Preis was wie ein Witz beginnt hat ein ernstes Ziel: den Dialog der Religionen dumm nur, dass der Araber den Preis nicht will, aus Protest gegen den Juden und sich...

  • Hans - Georg Wigge: Kainsmal

    09 Januar 2009

    > Blutrot treiben dichte Nebel, > nehmen Unschuld jede Sicht. > Manchmal locken helle Flecke, > doch sie sind des Brandes Licht. > > Zwischen Trümmern und Ruinen > weint ein Kind vor Schmerz und Not, > grausam lachen Machthyänen, > bringen Unglück, Leid...

  • Michael Windisch: Über die durchschnittliche Taubensterblichkeit in Mitteleuropa

    09 November 2008

    Mittelmäßiger Tag, mittelmäßige Szene. Blasse Wolken hatten sich vor die Frühlingssonne geschoben, eben ausreichend, dass sie die Stadt unter ihnen in leichtes Dämmerlicht tunkten, das sich nur für wenige, einzelne Sekunden, unregelmäßig und kaum wahrnehmbar,...

  • Gerd Franke: Punische Ökonomie

    08 Dezember 2008

    Wir studierten über Weltgeschichte - Römer, Kreuzzüge und Barbaren, Soldaten machten Menschen zunichte weil sie anscheinend unzivilisiert waren. Einer meiner Kameraden war in der Schule nie der Coole- er verlor den sicheren Faden. (Tonnen von Kampfstoffen...

  • Lothar Drude: Lebenstaumel

    02 Januar 2009

    Sprecht, singt lauft, springt für unser Leben taucht mutig den Pinsel ein in grelle Farben der Hoffnung lacht, weint spielt, reimt für unser Leben baut in eurem Kopf ein Nest für den Vogel der Freundschaft träumt, liebt kämpft, siegt für unser Leben grabt...

  • Richard G. Richter: Bedenklichkeiten

    17 August 2008

    Sitz auf der Bank. Es rollt der Verkehr. Dienstag. Feierabendzeit. Wenn es doch überall so friedlich wär`. Doch es ist Krieg! Gar nicht weit. Hier fallen die ersten trockenen Blätter. Die Erde braucht dringend Regen. In Gaza und Libanon zählt nicht das...

  • Ilga Röder: Zur Friedenssicherung?

    01 Januar 2009

    Für den Frieden > werden Mauern errichtet > werden Gefangene gefoltert > werden Präventivkriege geführt > werden Wahrheiten verbogen > werden sogar Gesetze geändert > Zur Kriegssicherung! > > > Wann werden die Zäune niedergerissen > in unseren Köpfen?...

  • Richard G. Richter: Geschrei

    17 Juli 2008

    In Deutschland ist Ungeheures passiert! Eine linke Partei hat sich etabliert. Die will sich sogar demokratisch verhalten und unser Grundgesetz behalten. Die alten Parteien sind wütend empört. Es ist ja wirklich unerhört. Sie reformieren gerade das Land,...

  • Christina Mundhenk: Krieg – kleines Triptychon

    13 September 2008

    I Vor den Toren schmieden Männer Waffen in der Glut der Frauen Küsse die zuhause in die Banner weben heimliche Gebete. II Kalter Wind streift die Gestalt des jungen Kriegers auf dessen weiche Stirn sich schützend legt die Hand einer liebenden Frau. III...

  • Elisabeth Rosing: Nein! Es reicht! Es ist genug!

    03 Oktober 2010

    NEIN! ES REICHT! ES IST GENUG!!! „Hayir“, „Nada“, „No“, „Niente“, Ende, Schluß, Fini und Aus! „Nema“, Basta, virulente, Hirnchaoten, jagt sie raus! Waffen, welche Deutsche zieren, werden stets in Kriege führen! Die Viermächte-Demokraten, hatten weise...

  • Jenny Wölk: LEBENSFREUNDE

    12 Januar 2009

    Hände können schubsen Hände können kratzen Hände können schlagen Lebensfreunde halten Beine können stehen Beine können gehen Beine können treten Lebensfreunde tragen Münder können pfeifen Münder können sprechen Münder können beißen Lebensfreunde küssen...

  • Elisabeth Monsig: Volkstrauertag

    12 November 2008

    Sterben gehört zum Leben Auch die Trauer um verstorbene Menschen! Aber durch Kriege getötete, ich sage, geschlachtete Menschen, gehören nicht zum Leben! Trauer allein ist falsch am Platze, sondern Wut gegen die Rüstungsbosse und Kriegstreiber. Ihnen das...

  • Waltraud Weiß, Zum Gedicht „Die Zeit vergeht...

    08 Dezember 2008

    (mit jedem Schritt nimmt schonungslos sie alles mit) Das stimmt nicht Lehm und Geröll des Flusses veränderten Die Lage des Meeres Ruinen aus dem Krieg verändern Unsere Städte Mauern des Hasses verändern Den Menschen Nur Frieden verändert Positiv Ich schlage...

  • Richard G. Richter: Hoffnung

    17 August 2008

    Aus ferner Schulzeit ist geblieben, was Lessing 1789 geschrieben, und „Nathan der Weise“ also sprach: „Es eifre jeder seiner unbestochnen, von Vorurteilen freien Liebe nach.“ In diesen knappen Zeilen steht, wie ein Zusammenleben geht, auch, wenn man andersgläubig...

  • Ness LeGrey: Legt die Waffen nieder

    09 November 2010

    Legt die Waffen nieder- denn Töten ist nicht klug. Im Frieden sind wir alle Brüder „Nein" zu sagen, braucht ein wenig Mut. Ich möchte keine Menschen töten bloß weil Worte nicht mehr reichen Jedes Volk hat seine eignen Nöte jeder Kampf, gebärt ein Heer...

  • Slov ant Gali: Vom Mehlpaket oder Auge um Auge ...

    27 Januar 2010

    Vom Mehlpaket oder Auge um Auge ... Mehl wird Kuchen, Mehl wird Brot, Mehl ist Hoffnung gegen Not. Mehl ist anders als die Macht, die ihr meinem Volk gebracht. Also danke ich von Herzen mit ner Tüte im Paket, auf dem groß, für jeden lesbar, für Frau Merkel,...

  • Martin Floric: Farbe der Tränen

    08 Januar 2009

    Wenn schwarze Geschosse die durch Angst hellgelben Seelen zerrütten und silbern-feiste Synergiebosse sich mit rotem Wein beschütten. Dann könnten wir alle vom Frieden bedroht werden. Rot ist der Knopf, mit ihren rosa Fingern darauf. Grau ist der Kopf,...

  • Andrea Bindig: ohne Titel

    07 Januar 2009

    Ohne Titel Jeder will wissen, wo ich bin, ob ich noch lebe. Ich lade mein Gewehr tief in der Höhle verborgen. Klein ist mein Schatten an der Höhlenwand, riesig ist er, wenn ich aus der Höhle hervortrete. Dann lege ich mein Gewehr an, eine ganze Armee...

  • Dunja Barein: Frieden

    10 November 2008

    Von Frieden reden sie, unsere Politiker, und sehen zu, wie 31 Demonstranten für die Rechte Schwuler verhaftet werden, aber niemand der rechtsextremen Gegendemonstranten. Von Frieden reden sie, unsere Politiker, und halten ihre Treffen hinter 12 Kilometern...

  • Ulf Kreth: Die Zündschnur

    11 Oktober 2008

    Wie immer saß er auf seinem Stein, starrte auf den Boden und döste glücklich vor sich hin. Die Zündschnur, die vor ihm lag, schwarz und dünn, wollte er nicht bemerken. Er saß da auf seinem Stein; schon seit Stunden, Tagen, Wochen, Jahren, nahezu sein...

  • Jürgen Polinske: Die Farbe Schwarz …

    14 August 2007

    Warum mir jede Farbe fehlt am Kleid? : vor Freude funkelten Augen das Hochzeitskleid in Glücksfarben sogar sein schwarzes Tuch vor seiner Stirn Stark war er und jung ein Beschützer, Krieger – dem urplötzlich aus dem Himmel von Fallschirmseide … Seither...

  • Antje Claußnitzer: Was glaubst du, warum wir leben?

    11 Dezember 2008

    Was glaubst du, warum wir leben? Was glaubst du, worum es geht? Hast du auch etwas zu geben? Hörst du die Erde, wie sie fleht? Nimmst du mehr, als du selbst gibst? Fragst du nicht nach morgen? Hast du jemand, den du liebst? Mußt du dein Glück dir borgen?...

  • Die haben doch keine Chance! (Viktor Kirchgässner, Pocking (Österreich), 20 Jahre)

    20 August 2008

    Herr T. ist Pächter in einer Kleingärtner-Kolonie. Eines Tages, kommt er mit seinem Parzellen-Nachbarn Herrn B. in ein Gespräch: „Wissen Sie, was ihr Problem ist, mein Lieber?“ erzählt der etwas beleibte B. seinem desinteressierten Gegenüber, als er ihn...

  • Slov ant Gali: Origami

    06 August 2009

    (1) 999 kranichen gefaltet und beritten von deinen wünschen folgt der tausendste der kommt erfüllt zu dir zurück (2) wenn die kraniche klein sind wissen sie noch nicht wie schön sie einmal tanzen können sie stehen ängstlich auf einem bein und versuchen...

  • Viktor Kirchgessner: Tagebucheintrag eines Eichhörnchens

    05 Januar 2009

    > > >> Die Zeit ist still > > >> und alles steht. > > >> Das was ich will, > > >> ist das was geht. > > >> > > >> Das was mal war, > > >> ist nun verschwunden, > > >> und was geschah, > > >> wird nie gefunden. > > >> > > >> Der Baum ist weg, die Vögel...

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