Wettbewerbstexte als Demonstration gegen deutsche Kriegsbeteiligung
Einer steht im Wald und schreit, keiner da—nur Wald weit und breit. In den Bäumen verhallt sein Rufen, ein paar Tiere scharren nervös mit Hufen. Einer steht im Busch und wird nicht mehr satt, von dem, was einer von der Jagd gebracht hat. Einer hält irgendwo...
Ließt einst zurück die Menschenwelt, die fast seit Anfang und bis heut in gleichmutkalte Zukunft fällt, wo Herzen nicht mehr Frieden kennen. Nach vielen Jahren siehst du nun, was schmerzverführt Gedanken schon auf tausend wirren Pfaden tun, die Tod von...
> Müde des Lebens sein > Den Frieden vollends verhindern > Weil in der Menschenseele allein > Frust und Angst überwintern > Traurig ist grausam vereinsamt > Die Sonne blickt > Durch die Wolken nicht vor > > Feierlich mit Gewehren > schreiten wir über...
(geschrieben im Finistère, Bretagne) steh ich am berg liegt die welt auf dem rücken schön ist sie ein schweigen im glühenden licht einst verlor sie sich an den menschen es stürmen wölfe um sie her atmen das gras die bilderbogen letzter bäume reise ich...
Das zählt zu den Wunderdingen: Manchmal hör ich ein Singen hinter den Bäumen, fremdländisch ein Lied so heimelig nah. In meinen krausen Träumen bist du fort und bist immer da. Wie gern schrieb ich dir ein liebes Gedicht. Krieg ist. Da klingt es nicht....
So sang man auch auf der, für Senioren vorbereiteten, Weihnachtsfeier. Sie hatten sich große Mühe gemacht, Kuchen gebacken und sonstige Leckereien besorgt, dazu noch eingeübte Tänze gebracht und 12 Weihnachtsliedtexte für alle Anwesenden zum Mitsingen...
Im Morgengrau aufgewacht. > > Die Nacht in einem Traum verbracht. > > > > Geweckt von Sonnenstrahlen, helle in meinem Gesicht. > > Der Schein blickt durch die weißen Wolken, entlockt ein glänzendes Licht. > > > > Aufatmen von etwas Klarem, einer duftig,...
Krieg Lärm Schüsse Schrei - und dann: vorbei stumm liegt die Stadt eingehüllt in Nirgendwo Leere überall und doch Einer schreitet durch die Straßen eilt gierend Seinem Ziel entgegen Einer blieb und beschaut das Opfer das Ihm dargebracht nicht Tod -er...
Frieden in unseren Gedanken Freiheit in unserem Handeln Frieden in unseren Herzen Freiheit in unserem Tun Frieden in unseren Worten Freiheit in unseren Liedern Frieden in unseren Familien Freiheit in unserer Gesellschaft Ergibt Frieden und Freiheit auf...
am anfang war das gedicht auch die reime in einem einzigen atom dem ewigen frieden bedacht nicht mal ein mensch er war fremd und wenn... mit engelsgeduld was geschah in sechs oder sieben tage im gottesherzen dann viel zu spät am ende die worte blieben...
Die ersten Waffen waren Pfeil und Bogen Keule und Stein als wilde Horden durch die Landschaft zogen danach kamen Schwerter Kanonen Gewehr und Pistole Die Waffen des ersten Krieges waren Panzer und Gase waren seltsam und fremd für Menschen der Straße Die...
Einst zog ich hinaus, zu besiegen den Feind, mit Schläue und Tücke, gar listig, gewandt. Den Sieg stets vor Augen, im Mute vereint, mit tapferen Männern, die lieben ihr Land; sollten des Teufels Macht dort zerbrechen. Das Böse zerschlagen mit kraftvoller...
Der Gipfel hat seinen Hochsitz betreten Den Kessel im Auge Gefährdungsanalysen – Sicherheitskonzepte Donnerschläge jenseits der Sperrzone „Krieg in die Demonstration tragen" Hemmungslose Verblendung Zynismus kennt keine Versammlungsfreiheit Gefechtsbereitschaft...
TEILEN DER GABE In der eigenen Hand wiegt das kleine Brot schwer gewonnen aus Gold Korn in Sonnenwärme gereift teilen in deine Hand die Freude gelegt ist Nahrung dir das kleine Brot wiegt leicht in der Hand wenn die Not ein Aufschrei im Bruder bestimmt...
Neulich, es war einer dieser Tage, jaja, einer dieser Tage; verdammte Tage! Die Sonne brannte Schneisen in das Feld, aber nicht nur die Sonne war im Feld, im sich lichtenden Feld. Da waren auch Akuma und seine drei Söhne; seine Frau war zu Hause, doch...
Warum wird die Erde verbrannt Es wächst kein Korn mehr darauf Warum werden Bomben geworfen Man hört kein Kinderlachen mehr Warum wird mit Gewehren geschossen Man hört keinen Vogel mehr singen Warum wird mit schweren Stiefeln marschiert Es kann keine Rose...
Die alten Römer hielten es so: Fraßen die Heiligen Hühner gierig und wild - dann tapfer rein in die Schlacht. Verschmähten sie das Futter - greif nicht an. Just vor dem Überfall auf die Flotte der Punier ward Pulcher gewarnt, Roms Erster Konsul: Die Heiligen...
FRIEDEN GESCHENKTER STERN in offener Herzhand federleichter Stern funkelt ein Gedanke in der Dunkelheit aus der Herzhand geboren in einer Welt aus Angst wir reichen den Gedanken weiter das Band Gold einmal im Mantel wir gehen auf der Erde geschenkter...
Die Welt schweigt. Tonlos klagen Die Toten. Blutig Das Wintergewölbe Der Stadt. Die Trauer der Lebenden Leise wie im Gebet. Die Mörder Waschen sich die Hände. Still ist es. Die Asche Schweigt. Nirgendwo Scham. Glühend Wie Eisen in der Esse über allem...
Als ob was Natur als Wüste nicht schon ersonnen Strafe genug? Als ob ungehemmt Wind Staubkörner trägt Steine entkleidet fehlender Regen Pflanz und Tier in Schranken weist – Pflanzt Mensch du darin den Pilz für kurze Dauer als feuriges Fanal in strahlender...
Frieden Ob Frieden ist oder nicht wird Abend für Abend mit der Fernbedienung auf dem Polstersessel entschieden. Der Daumen, mit eingeübter Abwärtsbewegung, wählt das lebendige Schlachtengemälde –: Die Säbel-schwingenden Reitereskorten, den Kriegsglanz...
Nein, lass nur ... Ich brauche kein flackerndes Kaminfeuer. Nicht die Kühle im Raum lässt mich erschaudern. Nein, lass nur ... Ich brauche keinen wärmenden Mantel. Nicht der eisige Januarwind ist schuld an meinem Frösteln. Nein, lass nur ... Ich brauche...
„ Krieg ist aller (Dinge) Vater, aller (Dinge) König, und hat die einen als Götter gezeigt, die andern als Menschen, die einen zu Sklaven, die anderen zu Freien gemacht.“ Heraklit von Ephesos, griechischer Philosoph Es geschah nicht selten, dass Vater...
Es ist vorbei. Sie sind weg. Ist es tatsächlich zu Ende? Sind sie wirklich nicht mehr da? Fragend blicken ängstliche, kleine Augen aus der Dunkelheit. Nach und nach kriechen sie schüchtern aus ihren Löchern. Vorsichtig verlassen sie ihren Unterschlupf,...
Seht ihr den Vater; er hält seinen Sohn, er fiel als Soldat, als Kriegeslohn. Man gab ihm Waffen, obwohl er noch Kind, er war schon verloren, von Anbeginn. Seht ihr die Mutter, gebeugt, ohne Trost, sie wiegt ihr Kind auf ihrem Schoss. Es wird verhungern...